Jenseits aller Worte

Jenseits aller Worte

Etwas ist in mir
Ich kann es schwer beschreiben
Es hat sich eingenistet
Und will wohl länger bleiben

Ich könnte es nun Sehnsucht nennen
Doch passt das nicht so recht
Vielleicht ist es auch Wut
Ich weiß nur, es ist echt

Etwas ist in mir
Es zweifelt alles an
Es will mir etwas sagen
Es tastet sich heran

Jenseits aller Worte
Will es zu mir sprechen
Mit Regeln, Konventionen
Will es für immer brechen

Was es auch ist, es ist sehr stark
Es ist abstrakt, doch greifbar nah
Ist ein Gefühl, aber auch mehr
Es ist jetzt einfach da

Es quält und fasziniert zugleich
Ignorieren kann ich’s nicht
Es fordert mich, es will mich ganz
Es ändert meine Sicht

Letztendlich sind doch Worte Lügen
Ich traue diesem Etwas nun
Auch wenn ich’s schwer beschreiben kann
Ab jetzt bestimmt’s mein Tun

Aus dem Gedichtband „Der schöne Schein“

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