Süße Schmerzen

Süße Schmerzen

Gedanken rasen durch mein Hirn
Gedanken, die mich quälen
Meine Hölle will ich mir
Immer noch selber wählen

Angst und Schmerz erfüllen mein Herz
Bin wohl ein Masochist
Denn irgendwie genieß ich es
Und hab es fast vermisst

Wut und Hass verzehren mich
Doch treiben mich auch an
Und Hass ermöglicht Liebe
Wenn man denn lieben kann

Hab kaum noch Kraft zum vorwärts gehen
Ich bin sehr schwer verletzt
Doch wenigstens spüre ich mich
Das zählt im Hier und Jetzt

So bin ich froh in meinem Schmerz
Lache dem Teufel ins Gesicht
Solang ich das noch machen kann
Kriegt mich der Teufel nicht

Aus dem Gedichtband „Der schöne Schein“

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