Freund Hein

Freund Hein

Manchmal verlier auch ich den Halt
Manchmal fühl ich mich schon furchtbar alt
Ich komm nicht zur Ruh, gnadenlos läuft die Zeit
Selbst in der Stille quält mich die Vergangenheit

Trauer und Lust in meiner Brust
Sehnsucht und Wut glimmen als Glut
Vernarbt ist mein Herz, doch immun gegen Schmerz?
Wie lang mir auch bleibt, die Seele entzweit

Ich könnte jetzt lachen, ich könnte jetzt weinen
Das Leben ist Fühlen, wird nie wirklich scheinen
Den wahren Frieden bietet nur der Tod
Ich warte auf ihn – doch noch tut’s keine Not

Aus dem Gedichtband „Der schöne Schein“

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