Gestatten, Lunaris

Gestatten, Lunaris

Ich mach die Augen auf
Nach einem langen Schlaf
Wach auf voller Verlangen
Ich mach die Augen auf und sehe dich
Selbst nur halbwach und voller Bangen

Diese Angst und diese Wut
Diese übervolle Leere
Ich kenne sie zu gut
Daraus entstand der, der ich bin
Und mit mir meine „Lehre“

Wenn ich heute schreibe
Mit viel Gefühl es aus mir fließt
Dann weiß ich beileibe
Woher ich komm, wohin ich geh
Und wer mich richtig liest
Bekommt das große Ferneweh
Nach dem Echten, nach der Zeit
Jenseits des Bekannten
Nach der Wahrheit, nach dem Fight
Und den Seelenverwandten

Ich nehme Maß und treff ins Ziel
Was ich will, ist echt nicht viel
Dich berühren, Schmerz vernichten
Und auf das Echte nicht verzichten
Voll auf meine Kosten kommen
Und, es sei mir unbenommen
Nur mein Werk auf Erden tun
Das ist das Korn, ich’s blinde Huhn

Aus dem Gedichtband „Der schöne Schein“

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