Das Andere

Wenn ich meditiere, versuche ich Worte und Verstand, das, was im Alltag so sehr im Vordergrund steht, abzuschalten. Nicht in Worten zu denken oder Gefühle nicht mit Worten zu interpretieren, fällt schwer – ist aber der Schlüssel zu Erkenntnis und Glück. Ich will das Andere spüren, das was im Alltag viel zu kurz kommt. Es klingt so einfach, aber man muss es trainieren und ähnlich wie bei einem untrainierten Körper kann es anfangs schmerzhaft sein – lohnt sich aber für die Seele wie Sport für den Körper. Eine fitte Seele sozusagen – und die Welt liegt dir zu Füßen…

Das Andere ist und abhanden gekommen und es wiederzuentdecken wird uns weiterführen.
Dieser Text ist auch nur graue Theorie, weil er eben aus Worten besteht – und Worte gilt es zu überwinden.
Anfangs ist es wie ein Sprung ins Leere – das kostet Überwindung. Irgendwann wird es Routine – ich bin mir sicher, ohne diese Art der Meditation hätte ich persönlich in dieser Welt schon den Verstand verloren – oder wäre zumindest sehr unglücklich.

Dies ist mein Bekenntnis – zum Anderen.

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