Stürme

Die alte Metapher – das Leben, ein Meer
Wir alle sind Schiffe und treiben umher
Manchmal im sicheren Hafen, doch keiner bleibt dort
Die Stürme, die kommen, sie treiben uns fort

Und wieder und wieder bringt ein Sturm uns ins Wanken
Die Ruhe danach ist die Ruhe davor
Dem Wechsel von beidem sollten wir danken
Denn jedes Mal sind wir stärker als jemals zuvor

Die Wellen waren wieder hoch, und wie!
Auf rauer See, ein Schiff in Not
Verschlungen haben sie mich aber nie!
Zu robust inzwischen ist das Boot

Verstärke dein Schiff in guten Zeiten
Wenn der Sturm kommt, vertraue darauf
Versuche die Wellen optimal zu reiten
So nimmt deine Reise ihren besten Verlauf

Ein Leben

Wer nicht an Wunder glaubt
Der wird auch keins erleben
Wann hat das Leben dir die Fantasie geraubt?
So wird’s dir nicht viel geben

Der Schlaf, aus dem du nicht erwachst
Er kam schon ziemlich früh
Das Leben ist, was du draus machst
Doch was hilft all die Müh‘?

Du hast schon alles und doch nichts
Und fühlst dich sehr zufrieden
Im Schatten deines eig’nen Lichts
Hast du verlernt zu fliegen

Wo ist im Leben wirklich Sinn?
Am Ende, lang nach deinem Tod
Als alter Mensch, scheidest dahin
Und kanntest weder Glück noch Not