Das Tier in Ketten

Zu viele Menschen
Denken in Schablonen
Enge im Geist beruht auf Angst
Vor sich und dieser Existenz

Im Verstandes-Zivilisations-Hirn
Hat das Chaos keinen Platz
Wir sind nicht instinktarm
Wir haben nur unsere Natur gänzlich überdeckt

Eine bessere Welt lässt sich nicht erforschen
Oder durch Regeln und Gesetze konstruieren
Doch sie lässt sich erträumen und erfühlen
Man muss die losen Enden nur zusammenführen

Wir müssen nicht wieder in Höhlen leben
Wir können alles haben – im Einklang mit der Natur
Und mit unserer eigenen
Unser Verstand ist Segen und Fluch

Das Tier in uns ist nicht grundsätzlich böse
Doch leg es in Ketten
Dann wird es sich von seiner schlimmsten Seite zeigen
Ein Blick in die Welt genügt gerade…